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Zum vorletzten Auswärtsspiel trat die 2. Damenmannschaft bei der HSG Aschafftal an, welche derzeit auf dem 3. Tabellenplatz liegt. Im Hinspiel musste man nach Verletzungspech eine deutliche Niederlage mit sieben Toren hinnehmen. Von Beginn an setzten die Bachgauerinnen alles daran dies zu vermeiden. Es entwickelte sich ein munteres Spiel, eine Mannschaft legte einen Treffer vor, die Andere zog nach. Gestützt auf eine gute Abwehrarbeit konnte sich kein Team bis zur Halbzeit absetzen und so ging es mit einem gerechten 11:11 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit wollte man auf keinen Fall locker lassen und die Mannschaft war nicht gewillt die Punkte kampflos in Hösbach zu lassen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und es stand immer wieder Unentschieden. Den gegnerischen Rückraum hatte man ganz gut unter Kontrolle, doch gegen die flinken Einläufer war man leider oftmals den berühmten Schritt zu spät und es gab alleine in dem zweiten Spielabschnitt fünf Siebenmeter (die vom Gastgeber alle sicher verwandelt wurden) und zwei Zeitstrafen gegen die HSG Bachgau. Trotzdem schafften es die Mädels dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung sich nach ca. 45 Minuten mit drei Toren abzusetzen! In dieser Phase zeigten die Bachgau-Damen im Torabschluss einige Nachlässigkeiten, so dass Aschafftal erst ausglich und kurz vor Schluss sogar mit 21:20 in Front lag. Aufgeben kam nicht in Frage und so konnte mit einem herrlichen Spielzug der Treffer zum Ausgleich gelingen. 30 Sekunden vor Spielende nahm der gegnerische Trainer seine Auszeit um seinen Damen eine Ansage zu machen. Auch Bachgau konnte nochmal durchschnaufen und es gelang den Angriff abzuwehren. Der schnelle Gegenangriff konnte nur durch ein kleines Foul gestoppt werden. Bachgau bekam mit der Schlusssirene einen direkten Freiwurf zugesprochen. Dass der Ball nicht den Weg ins Tor fand, sondern an der hohen Mauer hängen blieb ist zwar schade, aber für die Mädels war es ein erfolgreicher Nachmittag und ein Punktgewinn!

Fazit: Man hat gezeigt, dass es möglich ist gegen Mannschaften des oberen Tabellendrittels mitzuhalten. Wenn man es jetzt noch schafft, in den entscheidenden Momenten etwas cooler zu agieren und die Siebenmeter ähnlich sicher verwandelt wie der Gegner, wäre hier ein Sieg machbar gewesen.

Es spielten: Marie Deboy, Sandra Ullrich 3, Laura Plümer 1/1, Andrea Kraus, Ursula Krebs, Selina Knecht, Anna-Maria Matthaei 1, Jennifer Bergmann 1, Laura Linke 6, Jessica Brenneis 6, Fabienne Sauer 3/1 und Katharina Ebert im Tor