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A1-Jugend männlich - Oberliga Hessen

TV Lampertheim – HSG Bachgau 08       31:42 (14:20)     

Es war angerichtet. Das letzte Jugendspiel eines ganz besonderen männlichen Jahrgangs 1999 sollte noch einmal ein ganz besonderes sein. Bereits eine Woche zuvor konnte man überraschend aber hochverdient zum zweiten Mal die Hessenmeisterschaft der männlichen A-Jugend feiern. Ein großartiger Erfolg für die HSG Bachgau 08 zum zehnjährigen Bestehen der Spielgemeinschaft. Extra angereist mit dem Bus, Eltern und die treuesten Fans der vergangenen Jahre im Schlepptau wurde es noch einmal ein Spiel, in dem die Jungs zeigten, dass sie zurecht zweimal in Folge Hessenmeister wurden. Von Beginn an drückte Spielmacher Joel Kullmann ordentlich aufs Gaspedal seiner Mannschaft und so stand es bereits nach 15 Minuten 13:5 für die HSG. Das Tempo wurde weiterhochgehalten und über die Stationen 17:8 und 19:12 ging es mit 20:14 in die Halbzeitpause. Gerade zum Ende der ersten Hälfte ließ die Abwehrleistung etwas nach und auch der Gastgeber kam durch gute 1:1-Aktionen und Anspiele an den Kreis immer wieder zu leichten Toren. In der zweiten Hälfte war die Marschrichtung klar. Weiter Gas geben, Spielanteile gut verteilen und dennoch ein tolles Ergebnis einfahren. Nach 40 Minuten stand es 21:31 und das Spiel so gut wie entschieden. Dennoch gaben beide Teams weiter alles und boten den Zuschauern noch einmal ein Offensiv-Spektakel zum Saisonabschluss. Plötzlich wurde es verrückt. Joel Kullmann kehrte zu den Wurzeln zurück und spielte in den letzten 15 Minuten im Tor, wo er bereits vor zehn Jahren in der E-Jugend öfters gestanden war. Dafür spielten auf der Flügelzange mit Nicola Wengerter und Marius Kraus die beiden Torhüter im Feld mit. Jeder am heutigen Tage eingesetzte Spieler konnte mindestens einen Treffer erzielen, mit etwas mehr Konzentration hätte der Spielstand noch deutlich höher ausfallen können. Doch Lampertheim wehrte sich nach Kräften und gab alles. Der Treffer für Torhüter Marius Kraus musste erst gut vorbereitet werden. Zweimal scheiterte er zunächst vom 7m-Punkt, ehe ihm kurz vor Schluss von der Nulllinie von außen ein Dreher-Tor gegen seinen Kontrahenten im Lampertheimer Tor gelang.

Ein sportlicher Gruß an dieser Stelle auch an unseren Konkurrenten aus Wettenberg, der uns in dieser Saison nicht nur lange Zeit Paroli bot und selbst an der Tabellenspitze stand, sondern der uns im vergangenen Jahr 2017 dreimal besiegen konnte, neben den Erfolgen in der Oberliga Hessen in Hin- und Rückspiel sicherlich auch die schmerzlichste Niederlage der Jugendzeit bei der Bundesliga-Qualifikation in Melsungen Ende April zufügte. Es hat sich jedoch einmal mehr bewahrheitet, dass am Ende der Saison die Meisterschaft entschieden wird und nicht in einzelnen Spielen (schönen Gruß an euren „fairen“ Hallensprecher).

Fazit:

Vielen Dank an die Gastgeber aus Lampertheim, die uns einen tollen Jugendabschluss bescherten, selbst ein super Spiel ablieferten und anschließend sogar eine Kiste Getränke für den Meister bereitstellte. Nach dem sportlichen Ausscheiden vor einem Jahr in der Bundesliga-Qualifikation hatte das Team eine schwere Phase hinter sich, fing sich jedoch wieder und war eben da, als es notwendig war. Mit 31:5 Punkten und 598:516 Toren am Ende der Runde Platz 1 in der 10er-Staffel des HHVs. Schön war es, dass in diesem Spiel am Ende noch einmal alle 99er mit an Bord waren und gemeinsam einen würdigen Saisonabschluss zelebrierten. Nach dem Spiel wurde noch gemeinsam mit den Eltern und Fans im Bachgauer Hof in Wenigumstadt die Meisterschaft ausgiebig gefeiert. Ein Dank an dieser Stelle auch an Marco Gregorzyk, der uns in der Hinrunde noch bei zwei Spielen unterstützte und natürlich auch an die Jungs aus dem 2000er-Jahrgang, Marvin Seidel, Nils Brück und Moritz Stockmar, die ebenfalls zu Einsatzzeiten kamen und sogar Oberliga-Treffer erzielen konnten.

Es spielten:

Marius Kraus 1, Nicola Wengerter 2, Joel Kullmann 5, Niklas Hohm 6, Tim Rickmeyer 3, Felix Walther 3, Jan Stegmann 3, Mahmut Can Göregen 4, Thilo Hauer 6, Christian Becker 2, Marvin Paul 6/1, Leonard Löffler 1

 

 



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